Freitag, 28. März 2014

Multirationales Public Management

Von Zielen und Treffern – Wie Politik und Verwaltung steuern: 4 Versuche


In öffentlichen Institutionen Ziele zu erreichen und Strategien umzusetzen erfordert multlirationales Management. Die Umsetzung der Strategie und der strategischen Ziele findet auf der operativen Ebene statt. Operative Ziele sind dem entsprechend meist kurzfristiger ausgelegt und konkreter definiert. Da auf operativer Ebene grundsätzlich Zielkonflikte bestehen können, ist es wichtig, dass sich operative Ziele hierarchisch den strategischen Zielen unterordnen. Nur so kann eine ganzheitliche Zielorientierung gewährleistet werden.

Verantwortungen in der Verwaltungsführung


Präsentation


-> Link auf Präsentation
 

Freitag, 21. Februar 2014

Generationensolidarität

Damit Ironie nie Wirklichkeit wird


Seniorinnen und Senioren stören nicht. Im Gegenteil sind sie ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft so wie die Jugend.

Fiktive Insel im Bodensee

-> Link zum Beitrag auf Watson

Donnerstag, 30. Januar 2014

Kulturvermitlung hat viele Gesichter

Im Frühjahr 2014 startet die 8. Durchführung von KUVERUM


Der Lehrgang startet am 14. März 2014 und dauert 15 Monate mit 45 Studien-Tagen. Der Beirat hat bereits für 14 Studierende Grünes Licht gegeben. Doch es hat noch Plätze frei. Anmelden JETZT.



Video Still - 1 von 150 Gesichtern


Ich freue mich, die Idee und die Weiterentwicklung des CAS-Kurses auch künftig zu begleiten. Die Arbeit mit den Studierenden macht seit über 15 Jahren Spass.


-> Link zum Gesichter-Video
-> Link zur Modulübersicht KU8
-> Link zur Personenseite

Dienstag, 28. Januar 2014

Demografiestrategie publiziert

Schwarzwald-Baar-Kreis veröffentlicht seine Demografiestrategie als ePaper



Ein Beratungsprojekt geht in die nächste Runde

 
Die Demografiestrategie wurde mit allen Akteuren, Fachleuten und Bürgern diskutiert und am 22. Juli 2013 im Kreistag des Schwarzwald-Baar-Kreises einstimmig beschlossen. Die Zeit, in der wir leben, ist schnelllebig. Es wird deshalb wichtig sein, die Strategie, politische Entscheidungen und Verwaltungshandeln kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen. Die Strategie soll deshalb regelmässig evaluiert werden.

-> Link zum ePaper

Freitag, 6. Dezember 2013

Modellregion Bodensee für nachhaltige Entwicklung

Empfehlungen und Nachhaltigkeitspreis


Die Internationale Bodensee Konferenz versteht nachhaltige Entwicklung als eine Querschnittsaufgabe, die alle IBK-Gremien betrifft.



Eine von der Regierungschefkonferenz eingesetzte Projektgruppe aus Nachhaltigkeitsfachleuten und Vertretern der IBK-Kommissionen hat unter der Leitung von Dr. Gallus Rieger zwischen 2010 und 2012 Empfehlungen zur Integration der nachhaltigen Entwicklung in die Strukturen und Arbeit der IBK und zur Etablierung des Bodenseeraumes als Modellregion für nachhaltige Entwicklung erarbeitet, die aktuell umgesetzt werden: Neben der Verstärkung von kommissionsübergreifender Zusammenarbeit, Beteiligung und inhaltlicher Diskussion steht vor allem auch die stärkere Orientierung auf die Wirkungen des eigenen Tuns im Vordergrund. Der Projektcheck steht dafür als geeignetes Instrument zur Verfügung.

-> Link zur Internationalen Bodenssekonferenz
-> Link zur Pressemitteilung Bayern vom 6. Dezember 2013

Montag, 25. November 2013

Qualität und Schulentwicklung

BERATUNGSPROJEKT


Mit der schulinternen Fortbildung „STEP 2010“ wurden die bisherige Entwicklung des Gymnasiums Untere Waid und die aktuellen Herausforderungen für den Lehrkörper erkennbar. Der Geist des Gymnasiums und die aktuellen Rahmenbedingungen wurden reflektiert und die Qualitätsvorstellungen sowie die nötigen Instrumente zur Entwicklung der Unteren Waid gemeinsam definiert. Gemeinsam mit dem Rektorat wurde ein schlankes Qualitätsmanagement aufgebaut.
 

Module A - E der Schulentwicklung und Qualitätsarbeit
A. Anlauf holen Standortbestimmung und Teamentwicklung - Begriffsdefinition "Qualität"

B. Springen und Abheben
Leitbild – Handlungsfelder – Prozesse

C. Über den Dingen fliegen
Prozesse steuern – Qualität der Arbeit sichern
 

D. Gestärkt landen
Prozesse implementieren – Qualität sichern

E. Weitertrainieren
Erfahrungen austauschen – Standortbestimmung und Teamentwicklung



Innovation und Erfolg als Ergebnis von STEP 2010


























Seit 1998 kann am Gymnasium Untere Waid mit einer eidgenössisch anerkannten Matura abgeschlossen werden.

Basislager Matura erreicht
"Die Maturaansprache hielt Gallus Rieger, promovierter Erziehungswissenschafter, Mitarbeiter der Staatskanzlei und selbst Ehemaliger der Unteren Waid. Er sprach über Bildung als Abenteuer und Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Als Beispiel verwendete er die Geschichte des englischen Polarforschers Ernst Shackleton, der 1914 zusammen mit 27 Männern den Untergang seines Schiffes im Packeis überlebte. Seiner Führungskunst, ein Beispiel für risikoreiches und verantwortungsvolles Handeln, war es zu verdanken, dass die Besatzung nach zwei Jahren körperlich gesund und emotional ausgeglichen nach Hause zurückkehrte. Auf die Gegenwart übertragen seien auch Stellensuche, persönliche Veränderung, neue Herausforderungen und höhere Bildung Expeditionen geblieben, sagte Gallus Rieger: «Höhere Bildung ist kein bequemer Erstklassflug, denn das Lernen von Schlüsselqualifikationen kann gefährlich sein und führt vorerst zu geringem Lohn.» Für die Maturanden sei bis jetzt der Lehrkörper das Expeditionsschiff gewesen, und sie seien heil im Basislager Matura angekommen. Gallus Rieger forderte sie auf, immer wieder zu ihrer persönlichen Bildungsexpedition aufzubrechen."
 

Montag, 4. November 2013

Growing problems of legitimation of public education

Schulentwicklung kontrovers


This paper proceeds from the assumption that ‚Schulleitung‘[1] and ‚Teilautonomie‘[2] are seen as desirable concepts emanating from the economic discourse and the shortness of financial means in the nineties of the 20th century in Switzerland. Pedagogical postulates towards the educational system played a subordinate role in the endeavour for reform. By the way of ten theses questions will be discussed and answered concerning: The definition of terms in this debate (1), the historical implications of development in the educational system (2), the adoption of steering mechanisms from other educational systems (3), the growing problems of legitimation of public education (4), the assessment of the projects by means of external evaluation (5), the question of viable alternatives to public/governmental control of education (6), the quality of the debate with regard to the system parameters (7), reforms promising success with regard to the contents for the school of tomorrow (8), the efficiency of the educational process (9), and the resources for school administration as well as the problems of staff development in schools (10).



The analysis of the current situation leads to the conclusion that the call for improvement in the quality of school education and tuition can give no adequate answers to the latent problem of legitimation. The strongest roots of this problem lie in postulates of financial policies, which were one reason that the reforms with regard to content, that were initially aimed at, were never thoroughly discussed. Instead the discussion focused on questions of system at an early stage already. The system reacted with resistance which can be explained in terms of class politics, but also in terms of contents, with regard to profession. In this manner the discussion became a debate of wishes factoring out the system parameters of direct democracy, partly on purpose and partly from deficits in project management. Meanwhile this debate is threatening to fail in many places. Reasons for this lie in the adaptation of foreign management models coming into existence in specific contexts, in which they may have been successful. The empirical findings related to these projects were not received or only at a very late state. In the knowledge that only a free choice of school and the laws of the markets would be conditions promising success, set pieces of the models were combined with models in New Public Management (NPM) – theory and propagated for Swiss schools. The innovations signing for the Helvetic neologism of ‘Teilautonomie’ produced more and more of their own empirical data that occasionally brought forth some critically questioning results. These results find their way into the political debate on educational issues only insufficiently.

This study does not question the fact that the investment of means in schools must be legitimated even more clearly through publicly effective proof of performance. In the same way there is a need to establish administrative support of schools (budget, staff development, real estate) or to professionalise it. By setting up a ‘Schulleitung’, who has to face these challenges and countless responsibilities concerning contents and pedagogical questions additionally, the wrong direction has been chosen for elementary education. Firstly, the institution ‘Schulleitung’ tips over the finely balanced system of the supervisory school authorities, whereas at the same time a long-term improvement of even one component of school can not be expected under the existing circumstances. Secondly, public discourse concerning necessary reforms and questions with regard to the knowledge our future society will need, is still avoided. Thirdly and above all, a pedagogical ‘Schulleitung’ diminishes the requirements and expectations to qualitatively improve the professionalism of the teacher and the efficiency of the educational process.
This paper ends with recommendations to focus the inquisitive perspective towards the development of the system of school education on the contents and to translate into action now the insights that have been gained with regard to necessary publicity work and efficient administration. Alternative models of staff development in schools are proposed.
 


[1] As in Switzerland no eqivalent to the office to the hadmaster exists in elementary schools, 'Schulleitung' can neither be translated with the term 'hadmaster' nor 'hadteacher'.
[2] "partial autonomy"